Chronik

Die Spitaler Stiftsschule hatte schon im 15 Jhd. überregionale Bedeutung. Die Zöglinge sollten dem geistlichen Nachwuchs dienen. Ab 1545 wurde sie unter dem evangelischen Schulmeister Matthäus Hofmandl in eine 2-klassige Stiftsschule aufgewertet.

Um 1595 wurden vorübergehend 18 Kinder unterrichtet. Bald jedoch folgte der Zusammenbruch des evangelischen Schulwesens. Die Schulmeisterstelle wurde fast jedes Jahr neu besetzt.

Im Jahr 1608 gab es einen Aufschwung durch eine Stiftung Propst Giengers.
Wesentliche Veränderungen brachte die Schulreform Maria Theresias. Kein Schulmeister durfte ohne Prüfung angestellt werden; Schulschwänzer wurden angezeigt.

1787 gab es laut Verzeichnis in der Pfarre Spital insgesamt 30 schulfähige Kinder.
Vermutlich um 1775 wurde die Schule in eine Hauptschule umgewandelt – inklusive Lateinunterricht.
Mit Aufhebung des Stifts erfolgte eine neuerliche Umwandlung, diesmal in eine Pfarrschule.
Wie wurde man Lehrer in dieser Zeit?- Die Schulchronik erzählt: Kaspar Vogge war zu Stiftszeiten Sängerknabe, später Stiftsschneider. Weil er ein Meister auf der Orgel war, bekam er, nachdem er nur kurze Zeit einen pädagogischen Kurs besucht hatte, den Schulmeisterposten.

Aus dem Jahr 1843 wird berichtet: in Spital befand sich eine zwei-klassige Trivial-schule mit 2 Lehrern und 164 Kindern. Schlechter Schulbesuch ( Armut der Familien, Abneigung gegen Unterricht und Wissen, beschwerlicher Schulweg im Winter).

Im Jahr 1784 erfolgte die Gründung einer Stiftung für „ dürftige Schuljugend und sämtliche dürftige Untertanen.“

Ab dem 15. Oktober 1885 wird die Schule drei-klassig geführt; ca. 170 Schüler besuchten die Schule. Bis zum Jahr 1918 stieg die Schülerzahl auf 238 an.

Ab 27. April 1920 wird sie vier-klassig geführt, später sogar 5- und 6- klassig. Zu dieser Zeit besaß Spital noch kein eigenes Schulhaus.

Am 19.3.1957 erwarb Bürgermeister und Schuldirektor Alfred Henning einen Baugrund zur Errichtung einer 6- klassigen Volksschule und eines Lehrerwohnhauses. Am 11. Jänner 1960 wurde der Unterricht in der neuen Schule aufgenommen.

Seit 1.10.1974 befindet sich der Caritas–Kindergarten im Schulgebäude. An die Schule wurde ein Turnsaal angebaut, der am 20. Juni 1981 eröffnet wurde.

In den Jahren 2008/09 wurde das Schulgebäude unter Bürgermeister Ägidius Exenberger generalsaniert.

Momentan werden 60 Kinder unterrichtet.

Erstellt wurde diese Chronik von Frau Eva Mark.


Achtung Schulschließung!

 

Minimieren sie Sozialkontakte auf ein absolutes Mindestmaß.

 

Die Entscheidung, ob das Kind in der Schule oder zu Hause betreut wird, obliegt den Eltern/Erziehungsberechtigten.

Das Angebot in der Schule gilt jedoch NUR für Schülerinnen und Schüler im betreuungspflichtigen Alter der nachstehend angeführten Personengruppen:

• Ärztinnen/Ärzte/Pflegepersonal/Personal von Blaulichtorganisationen
• Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben
• Personen, die in der Versorgung tätig sind:
• Angestellte in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben
• Alleinerzieher/innen

Eine Betreuung durch Großeltern oder andere Personen, die in die Risikogruppe fallen, soll nicht befördert werden.

Weiter Informationen erhalten sie unter diesem Link.

OSR Andreas Stallinger

Während der Unterrichtszeit ist in der Schule ein Journaldienst eingerichtet.